Tansania
... Heimat für ein Jahr
Tansania liegt im Osten Afrikas am Indischen Ozean. Das Land ist fast 3mal so gro& wie Deutschland, hat aber nur etwa halb so viele Einwohner.
Die verschiedenen Volksstämme und -Gruppen, die in Tansania leben, führten zu einer enormen Vielfalt der Sprachen und Kulturen. In Tansania werden über 100 Sprachen gesprochen. Dabei spielt die Englische nur eine untergeordnete Rolle, obwohl England bis 1961 Mandatsmacht war und die Amtsgeschäfte auf Englisch getätigt wurden.
Heute wird das Englische immer mehr aus dem öffentlichen Leben gedrängt und vorwiegend bei Gericht und in weiterführenden Schulen als Unterrichtssprache verwendet. Die Amtssprache in Tansania ist Swahili.
Hauptstadt Tansanias ist Dodoma, der Regierungssitz liegt jedoch in der grö&ten Stadt des Landes, Dar Es Salam, am Indischen Ozean.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde Tansania Teil der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika, zu der auch die kleineren Nachbarstaaten Ruanda und Burundi zählten.
Deutschland behielt die Kolonie bis zum 1. Weltkrieg unter Kontrolle, in dem englische und belgische Truppen die Kolonie eroberten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Tansania Treuhandgebiet der UNO. Mit Erhalt der Unabhängigkeit 1961 (Tanganjika) bzw. 1963 (Sansibar) wurde der Weg frei für die Vereinigte Republik Tansania. Der Name Tansania setzt sich aus den Namen der Gebiete Tan(ganjika)-Sa(nsibar) und dem Begriff (Aza)nia zusammen.
Heute ist Tansania eine demokratische Präsidentialrepublik (wie z.B. auch die USA). Dabei sind das Festland-Tansania und Sansibar als faktisch autonome Regionen innerhalb der Union anzusehen.
Sansibar hat sogar ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung.
Das Land selbst ist – ähnlich wie Deutschland – in verschiedene Verwaltungsbezirke („Bundesländer“) aufgeteilt.
Die enormen Landschaftlichen unterschiede – die höchsten Berge und die tiefsten Seen Afrikas – entstanden durch das kontinentale Riftsystem des Ostafrikanischen Grabenbruchs, der sich vom nördlichen Somalia bis in den Süden nach Mosambik zieht. Tektonische Ursache für den Grabenbruch sind zwei (Arabische, Afrikanische) divergente (auseinander driftende) Kontinentalplatten und die neu entstehende Somalische Platte.
Die verschiedenen Volksstämme und -Gruppen, die in Tansania leben, führten zu einer enormen Vielfalt der Sprachen und Kulturen. In Tansania werden über 100 Sprachen gesprochen. Dabei spielt die Englische nur eine untergeordnete Rolle, obwohl England bis 1961 Mandatsmacht war und die Amtsgeschäfte auf Englisch getätigt wurden.
Heute wird das Englische immer mehr aus dem öffentlichen Leben gedrängt und vorwiegend bei Gericht und in weiterführenden Schulen als Unterrichtssprache verwendet. Die Amtssprache in Tansania ist Swahili.
Hauptstadt Tansanias ist Dodoma, der Regierungssitz liegt jedoch in der grö&ten Stadt des Landes, Dar Es Salam, am Indischen Ozean.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde Tansania Teil der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika, zu der auch die kleineren Nachbarstaaten Ruanda und Burundi zählten.
Deutschland behielt die Kolonie bis zum 1. Weltkrieg unter Kontrolle, in dem englische und belgische Truppen die Kolonie eroberten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Tansania Treuhandgebiet der UNO. Mit Erhalt der Unabhängigkeit 1961 (Tanganjika) bzw. 1963 (Sansibar) wurde der Weg frei für die Vereinigte Republik Tansania. Der Name Tansania setzt sich aus den Namen der Gebiete Tan(ganjika)-Sa(nsibar) und dem Begriff (Aza)nia zusammen.
Heute ist Tansania eine demokratische Präsidentialrepublik (wie z.B. auch die USA). Dabei sind das Festland-Tansania und Sansibar als faktisch autonome Regionen innerhalb der Union anzusehen.
Sansibar hat sogar ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung.
Das Land selbst ist – ähnlich wie Deutschland – in verschiedene Verwaltungsbezirke („Bundesländer“) aufgeteilt.
Die enormen Landschaftlichen unterschiede – die höchsten Berge und die tiefsten Seen Afrikas – entstanden durch das kontinentale Riftsystem des Ostafrikanischen Grabenbruchs, der sich vom nördlichen Somalia bis in den Süden nach Mosambik zieht. Tektonische Ursache für den Grabenbruch sind zwei (Arabische, Afrikanische) divergente (auseinander driftende) Kontinentalplatten und die neu entstehende Somalische Platte.